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<<Februar 2012>>

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Geschichte
zwei Fische

Geschichte Oedheims

Jahr Ereignis
883 n. Chr. Das Kloster Lorch hatte Güter auf der Willenbacher Markung.
1235/1236 n. Chr. In Urkunden dieser Jahre ist von Oedheim die Rede.
1225 Bis 1335 gehörte Oedheim zur Herrschaft Weinsberg.
1335 In diesem Jahr wird das Gebiet an das Erzstift Mainz verkauft.
1484 Ab diesem Zeitpunkt hatte der Deutschorden die Oberhoheit über unsere Vorfahren,
die nun der Ballei Franken, der Commende Horneck und dem Unteramt Heuchlingen angehörten.
1806 Nach der Schlacht bei Austerlitz erließ Napoleon I. einen Tagesbefehl,
wonach sein Bundesgenosse Kurfürst Friedrich v. Württemberg die Gebiete des
Deutschen Ordens, somit auch Oedheim, in seinen Besitz nehmen durfte.
1834 Das Schulhaus bei der Klinge wird gebaut.
1851 Willenbach und Lautenbach werden als Teilgemeinden dem hiesigen Gemeindeverband einverleibt.
1870/1875 In dieser Zeit entstanden die beiden ersten Häuser im Neudorf.
1884 Ein zweites Schulhaus entsteht.
Das untere Backhaus wird aufgestockt.
1908 Eröffnung der Eisenbahnlinie Jagstfeld - Neuenstadt.
Mit dem Einrichten einer Wasserleitung wird begonnen.
1910/1911 Das elektrische Licht wird eingerichtet.
1950 Einweihung des neuen Schulhauses, das im 2. Weltkrieg zerstört worden war.
1955 Einweihung des umgebauten Rathauses, das durch Kriegseinwirkungen stark beschädigt worden war.
1957 Einweihung der evangelischen "Christuskirche".
1959 Einweihung der neuen Kocherbrücke.
1961 Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses.
Eröffnung des neuen Kindergartens St. Martin/Degmarn.
1962 Einweihung des Bischof-Keppler-Kindergartens.
1963/1964 In diesem Jahr erfuhr der Friedhof eine Umgestaltung durch Erweiterung und Einrichtung einer Leichenhalle.
Verbesserung der Wasserversorgung durch Neubau von Brunnen und Sammelbehältern.
1965 Im Gewann "Obere Lachen" entsteht eine Kläranlage.
Erschließung der Baugebiete "Obere Hofäcker".
1966/1967 Im Zuge besserer Wasserversorgung wird der 40 m hohe Wasserturm erstellt.
1967 Einweihung der Kochertalschule.
1969 Erschließung des Baugebietes "Uhrigshalde".
1970 Einweihung des Don-Bosco-Kindergartens in Neudorf.
1971 Ein großes kommunalpolitisches Ereignis in der Geschichte der Gemeinde Oedheim brachte das Jahr 1971.
Auf Grund der von der Landesregierung eingeleiteten Gebietsreform wurde am 1. Juli 1971 auf freiwilliger Basis
die Gemeinde Degmarn in die Gemeinde Oedheim eingegliedert.
1972 Erschließung der Baugebiete "Degmarner Höhe" und "Obere Lachen".
1973 Erschließung des Baugebietes "Salenbusch".
1974 Einweihung des Hallenbades.
Fertigstellung der Leichenhalle im Ortsteil Degmarn.
Erstellung einer Turn- und Festhalle im Ortsteil Degmarn.
Vereinbarung der Verwaltungsgemeinschaft mit Bad Friedrichshall und Offenau.
Aufnahme von freundschaftlichen Beziehungen auf Vereinsebene mit der schwedischen Gemeinde Degerfors.
1979 Realisation des neuen Bauhofes.
Einweihung Grundschulneubau.
1981 Neubau von Sportstätten in Oedheim.
1982 Neubau von Sportstätten in Degmarn.
In Degmarn wird das Backhäusle renoviert.
1985 Das Baugebiet "Hofäcker II" in Degmarn wird realisiert,
ebenso wie der Anschluss Degmarns an die Kläranlage auf der anderen Kocherseite in Stein.
Abschluss einer offiziellen Partnerschaft zwischen
der Gemeinde Oedheim und der schwedischen Gemeinde Degerfors.
Seitdem regelmäßiger Schüleraustausch zwischen den Schulen
und gegenseitige Kontaktpflege und Besuche zwischen den örtlichen Vereinen.
1988/1989 Beginn der Erschließung des Baugebietes "Neuberg".
1989 Einweihung der Sporthalle.
1991 Einweihung des St. Elisabeth-Kindergartens.
1994 Einweihung des Kindergartens Neuberg.
Erschließung des Gewerbegebietes Salenbusch II.
Erschließung des Baugebietes "Uhrigshalde".
1995 Feier des 10-jährigen Partnerschaftsjubiläums mit Degerfors in Degerfors.
1996 Fertigstellung der Sanierung des historischen Fachwerkrathauses mit Anbau.
Feier des 10-jährigen Partnerschaftsjubiläums mit Degerfors in Oedheim.
1997 Abschluss der Straßenraumgestaltung der Ortsdurchfahrt in Oedheim im Rahmen der Ortskernsanierung.
Einweihung der Kultur- und Festhalle Kochana.
1998 Fortführung der Kläranlagenerweiterung.
Einweihung des Erweiterungsbaus der Kochertalschule im Herbst.
Beginn des Umbaus des alten Bauhofgebäudes in ein neues Feuerwehrgerätehaus.
zwei Fische

Geschichte Ortsteil Degmarn

Jahr Ereignis
1319 Vermacht Konrad von Neideck seiner Kirch in Dahenfeld seinen Hof in Degmaringen 1. Urkundliche Erwähnung des Ortes
14.-17.Jahrhundert Größere Besitzungen derer von Brettach,von Berlichingen,von Gemmingen,Deutschorden,Kloster Schöntal, Grafen von Weinberg als Lehensherren
1791 Die Pfarrei Degmarn wurde selbständig
1806 Die Gebiete des Deutschorden wurden vom Königreich Württemberg in Besitz genommen so auch Degmarn
1904 Vernichtet ein Großbrand in der Nähe der Kirche 6 Wohnhäuser und 6 Scheunen
1910 Vernichtet wieder ein Großbrand mehrere Scheunen
1945 Am 5.April wurde durch Artilleriebeschuss und Fliegerangriffe der Ort bis zu 80% zerstört. Von 72 Wohngebäuden wurden 39 zerstört, darunter das Rathaus. Von 71 Scheunen und Stallungen wurden 69 zerstört. Kirche, Schulhaus, Backhaus wurden stark beschädigt.14 Einwohner verstarben.
1952 Neubau des Schulhauses
1957 Neubau des Rathauses
1961 Bau des Kindergartens
1965-1970 Erschließung der Baugebiete Waldstraße, Zaungärtle
1971 Freiwillige Eingemeindung nach Oedheim
1974 Bau der Mehrzweckhalle
1973/1974 Friedhoferweiterung Bau eines Leichenhalle
1981 Erweiterung, Neubau Sportanlagen
1985 Anschluss der Abwasserbeseitigung an Kläranlage in Neuenstadt-Stein
Bau der Gemeindeverbindungstrasse nach Oedheim
1987 Erschließung Baugebiet Hofäcker II
2003 Erschließung Baugebiet Hofäcker III
Umgestaltung des Rathausplatzes, Ortsbrunnen an der Brunnensteige
2004 Verbesserung der Wasserversorgung-Bau eines Behälters

Das Oedheimer Wappen

In Silber ein aus blauem, mit einem linkshinschwimmenden silbernen Fisch be­legten Schildfuß wachsender rotbekleideter und rotbemützter Mann, in jeder Hand einen mit der Spitze nach oben gekehrten schwarzen Pfeil haltend.

Das Stadtwappen der Gemeinde Oedheim


Der Wappenstein am Rathaus mit der Jahreszahl 1600 zeigt unter verschiedenen Deutschordenswappen zwei auf den Ort zu beziehende Wappen: einen rotge­kleideten Mann, der zwei schwarze Pfeile hält, in silbernem Feld und eine silberne Pflugschar in rotem Feld. Die Pflugschar dürfte das Fleckenzeichen sein, die Be­deutung des Mannes mit den beiden Pfeilen ist nicht geklärt. In Gemeindesiegeln von 1842 und 1914 sind die beiden Wappen vom Rathaus in einem Schild ver­einigt: die Pflugschar im Schildfuß, aus dem eine männliche Figur wächst, die mit jeder Hand einen Pfeil hochhält. 1930 ist im Stempel die Pflugschar durch einen Pflug ersetzt. An dessen Stelle tritt seit 1952 ein Fisch, der schon im Friedens­gerichtssiegel von 1949 festgestellt werden kann. Er wird als Hinweis auf den Kocher verstanden.

Das Wappen und die Flagge Rot-Weiß wurden am 17. August 1953 von der vorläufigen Regierung verliehen.

Quellen: HstASt B 503 Bü 100; H 37; NS.